St. Pauli präsentiert cleanes Heimtrikot und wildes Auswärtstrikot

FC St. Pauli / PUMA

PUMA und der FC St. Pauli haben die Trikots für die Saison 2026/27 vorgestellt: das Heim-Kit in tiefem Braun mit weißen Details, das Auswärtstrikot in Weiß mit markanten braunen Grafiken – beide komplett aus recyceltem Material.

Sportlich endete die vergangene Saison für den FC St. Pauli bitter: Nach zwei Jahren Bundesliga stiegen die Hamburger als Tabellenletzter ab. In die neue Zweitliga-Spielzeit geht der Kiezklub nun zumindest mit frischem Look – gemeinsam mit PUMA hat der Verein die Trikots für die Saison 2026/27 präsentiert. Die Marschrichtung ist dieselbe wie seit über einem Jahrhundert – Braun-Weiß –, die Umsetzung könnte zwischen den beiden Kits aber kaum weiter auseinanderliegen.

Das Heimtrikot bleibt wie schon der Vorgänger beim reduzierten Ansatz: tiefes Braun als Hauptfarbe, weiße Akzente an der geknöpften Kragenleiste und den Ärmelbündchen, dazu ein dezentes Fischgrätmuster, Ton in Ton über Brust und Ärmel gelegt. Der Klub begleitet das Kit mit einer Ansage, die auch als Vereinsmotto durchginge: „Braun ist keine Farbwahl, es ist eine Aussage.“

Das neue Auswärtstrikot des FC St. Pauli will gar nicht sauber bleiben

Das Auswärtstrikot dreht das Verhältnis um – weiße Basis, darüber Grafiken in zwei Brauntönen, die wie grobe Pinselstriche über das Shirt laufen und deutlich lauter auftreten als alles am Heim-Kit. PUMA bewirbt das Shirt mit einem ungewöhnlichen Gedanken: Es sei nicht dafür gemacht, sauber zu bleiben – der Schmutz jedes Spiels mache es erst zum Unikat. Auf dem Kiez wird Dreck am Trikot eben als Beleg für geführte Zweikämpfe gelesen, nicht als Makel.

Beide Trikots bestehen zu 100 Prozent aus recyceltem Material aus PUMAs RE:FIBRE-Programm, das Textilabfälle zu neuen Stoffen verarbeitet. Die Kurzarm-Versionen kosten jeweils 89,95 Euro, Langarm-Varianten 94,95 Euro, Kindertrikots 69,95 Euro.

Erhältlich sind die neuen Trikots im Onlineshop des FC St. Pauli, in den Fanshops am Millerntor und auf der Reeperbahn sowie auf PUMA.com.

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Adrian Kühnel
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